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Alpina
Um die Schweizer Marke Alpina war es lange Zeit ruhig. Seit 2002 ist sie als sportliche Zweitmarke von Frédérique Constant wieder aktiv und will dieses Jahr in Deutschland durchstarten, wo sie einst großen Erfolg hatte. Die Vorgeschichte von Alpina begann im Jahr 1883, als der Uhrmacher Gottlieb Hauser aus Winterthur die Schweizer Uhrmachervereinigung gründet hatte. Obwohl das erste Ziel dieser Vereinigung in der günstigen Beschaffung von Bauteilen lag, begann man schon bald auch mit der Produktion eigener Kaliber. Die in Genf hergestellten Werke erhielten am Bieler Hauptsitz der Genossenschaft den letzten Schliff und wurden hier auch eingeschalt. Noch bevor sich die Vereinigung 1901 in Union Horlogère (Uhrenvereinigung) umbenannt und die Marke Alpina angemeldet hatte, entstanden Vertretungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Selbst im damals schon bedeutenden Uhrenort Glashütte wurde eine eigene Fabrikation gegründet. Bis zum Beginn des Quarzbooms in den 70er Jahren konnte Alpina erfolgreich arbeiten. Doch nachdem die japanischen Quarzuhren die Schweizer Zeitmesser vom Markt drängten und der erneute Aufschwung der mechanischen Uhr in den 80er Jahren vom Management der Alpina schlicht verschlafen wurde, versank die Marke in die Bedeutungslosigkeit. Im Jahr 2002 kam die positive Kehrtwende, als Aletta und Peter Stas, die Gründer von Frédérique Constant, die Marke kauften. Schon im folgenden Jahr wurde eine neue, sportliche Kollektion namens „Avalanche“ vorgestellt. In dieser Serie finden sich Automatikmodelle mit Datum, verschiedene Ausführungen des berüchtigten Alpina-Regulators mit Handaufzugs- oder Automatikwerk sowie eine brandneue Taucheruhr. Dank dieser erfolgreichen Sportuhrenserie hatte man schnell die Jahresproduktion von 10.000 Zeitmessern überschritten. |
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