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26.11.2001 / 14.14 Uhr

JUNGHANS seit 140 Jahren im Dienste der Zeitmessung


Genau im Jubiläumsjahr von Uhren Hieber feiert auch ein treuer Partner einen runden Geburtstag – der Schwarzwälder Uhrenhersteller Junghans wird 140 Jahre alt!

In jenem Jahr 1861, als in dem für die weitere Firmengeschichte so bedeutsamen Nordamerika der blutige Bürgerkrieg begann, tat sich in Schramberg Erhard Junghans mit seinem Schwager Jakob Zeller-Tobler zusammen.
Gemeinsam gründeten sie die Firma „Junghans & Tobler“. Mit Hilfe moderner Fabrikationsmaschinen aus der Neuen Welt begann Junghans vor 140 Jahren mit der Herstellung von Uhrenteilen auf „amerikanische“, also kostengünstige Art: Die erste Eintragung der Firma ist datiert auf den 15.04.1861. Drei Jahre später stand es dann auch im Jahresbericht bereits zu lesen: „Die Besitzer des neuen Etablissements für Fabrikation von Bronzewaren, Uhrenkästen und Uhrenbestandteilen aller Art, die Gebrüder Junghans, haben es nun unternommen ... Uhren nach amerikanischen Prinzip zu fabrizieren, also Gestelle, Räder und dergleichen statt zu gießen zu stanzen, wodurch an Material sowohl als an Arbeit bedeutende Ersparnisse gemacht und eine viel präzisere Arbeit erreicht wird.“

Die rationell hergestellten Erzeugnisse fanden ungewöhnlich großen Anklang – viel Gegenwert zu einem konkurrenzlosen Preis. Und Erhard Junghans höchstpersönlich präsentierte 1866 der königlichen Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart drei Zeitmesser: Eine „Marine-Uhr“, eine Uhr mit Kurzpendel und Federantrieb und einen „Regulatör“. Dabei handelte es sich um Muster einer Großserien-Uhrenproduktion amerikanischer Art mit Ganzmetallwerken. Unter der Leitung des Sohnes Arthur Junghans entwickelte sich der Familienbetrieb zu einem Unternehmen mit Weltgeltung. Entscheidenden Anteil daran hatte das 1875 vorgestellte „Werk Nr. 10“ für Wecker. Zwei Jahre später, 1877, führte Junghans seine erste Fabrikmarke ein, die einen Adler mit Fahne und den amerikanischen Leitspruch „E Pluribus Unum“ zeigte.

1888 präsentierte Junghans seine zweite Fabrikmarke, einen fünfstrahligen Stern, in dessen Zentrum ein „J“ prangte. 1890 erhielt der Stern acht Zacken: bis heute blieb dieses Signet als charakteristisches Markenzeichen erhalten. Drei Jahre später erreichte die Jahresproduktion erstmals eine Million Uhren. Ein Jahr später beschäftigte Junghans 2.000 Mitarbeiter. Damals erreichte die Produktion 1,5 Millionen Uhren und bis 1900 kamen nochmals 300.000 dazu. Die „Uhrenfabriken Gebrüder Junghans AG“ umfassten 1911 92 Gebäude, in denen 4120 Arbeiter und 255 „Beamte“ beschäftigt waren. Die Produktion stützte sich auf 4.560 Maschinen. Mit ihrer Hilfe entstanden täglich 14.000 Uhren.

1928, im Jahr der herannahenden Weltwirtschaftskrise, nahm Junghans die Fertigung von Zeitmessern fürs Handgelenk auf. Die Vorarbeiten hatte die eigene, 1920 gegründete Entwicklungsabteilung geleistet. Anfangs tickten in den neuen Modellen zugekaufte Werke aus Ruhla. Unter dem neuen Firmennamen „Uhrenfabriken Gebrüder Junghans A.G.“ verwendete das Unternehmen ab 1930 eigene Kaliber für seine Damen- und Herrenarmbanduhren.
Bald nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, 1940, gab das Management die Einrichtung eines Forschungszentrum für Zeitmessung bekannt. Esbildete die Grundlage für die Entwicklung und Fertigung von Uhren auf einem wesentlich höheren technischen Niveau. Doch nach Kriegsende bis 1949 wurden nahezu alle wichtigen Ausstattungsgegenstände demontiert. Mit ungebrochenem Elan stellte Helmuth Junghans aber schon 1949 das erste Nachkriegskaliber mit der Bezeichnung J 88 vor. Dabei handelte es sich um das absolute Spitzenerzeugnis der Manufaktur, einen Chronographen mit 19 Steinen, Schaltrad und aufwändiger Breguetspirale. Dieses hochwertige Uhrwerk fand ab 1956 in den offiziellen Fliegerchronographen der Deutschen Bundeswehr Verwendung.

Ab 1951 machte der patentierte Armbandwecker „Minivox“ von sich reden. Zudem bekannte sich die Marke zu höchster Präzision fürs Handgelenk. Und zwar durch die Fertigung besonders genauer Armbanduhren, welche mit einem amtlichen Gangzeugnis der Uhrenprüfstelle des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg in den Handel gelangten. 1956 rangierte Junghans hinter Rolex und Omega auf Platz 3 in der Herstellung offiziell geprüfter Zeitmesser fürs Handgelenk. Präzision beherrschte das Denken und Handeln in den weitläufigen, auf extreme Fertigungstiefe ausgelegten Werkstätten. Das chronometrische Spitzenprodukt, das 1957 lancierte Kaliber J 83/1, besaß einen automatischen Aufzug und eine Datumsanzeige.

Als Junghans 1961 sein hundertjähriges Jubiläum feierte, konnte der Vorstand auf die stolze Bilanz von rund 1.000 laufenden Patenten verweisen. Allein in der Zeit von 1949 bis 1956, dem Jahr, als das Nürnberger Familienunternehmen Diehl die Aktienmehrheit an Junghans übernahm, hatte Junghans den größten Teil seiner Erfindungen bei den entsprechenden Behörden eingereicht. 1967 endete die Fertigung mechanischer Armband-Chronometer. Die neuen Top-Armbanduhren verfügten erstmals über ein elektronisches Uhrwerk, Kaliber J 600, mit transistorgesteuerter Unruh und Zentralsekunde. Ihr Name: Ato-Chron. Um die hohe Präzision unter Beweis zu stellen, waren sie auch als offiziell geprüfte Chronometer erhältlich.

Die Produktion klassisch tickender Uhrwerke währte noch bis 1976. Damit endete die Vergangenheit im Hause Junghans, weil König Quarz endgültig das Zepter übernahm. Diese Tatsache darf über eines freilich nicht hinwegtäuschen: Im Laufe von 46 Jahren entstanden in den Schramberger Ateliers weit mehr als 150 eigene Kaliber für Armbanduhren, was die Bemerkung rechtfertigt, dass Junghans auf diesem bedeutsamen Gebiet als eine der vielseitigsten Manufakturen überhaupt gelten kann. Seit 1972 gibt das Quarzkristall den Takt an und revolutioniert mit bis dahin unvorstellbarer Genauigkeit weltweit die Zeitmessung. Junghans leitet damit den Image-Wandel
vom Wecker- und Großuhrenhersteller zum bedeutenden Unternehmen für technisch anspruchsvolle Armbanduhren ein. Wenn man die Dinge genau betrachtet, hat die Gegenwart im Hause Junghans bereits 1940 begonnen. Da nämlich führten die sensationellen Erkenntnisse der Kern- und Halbleiterphysik und die unübersehbare Entwicklung der quarzgesteuerten Zeitmessung zur Einrichtung eigener Labors für entsprechende Grundlagenforschungen.

1969 lancierte Junghans mit der Entwicklung der „Astro-Quarz“ die erste deutsche Quarz-Armbanduhr. Die Serienproduktion elektronischer Armbanduhren dieses Genres erfolgte allerdings erst ab 1973. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Junghans bereits große Meriten auf dem Gebiet der elektronischen Sportzeitmessung erworben. Bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 fungierte Junghans als offizieller Zeitnehmer. Die durchweg quarzgesteuerte Technologie war selbstverständlich in Schramberg entwickelt worden.

1985 geht die Uhrentechnologie im wahrsten Sinne des Wortes „on air“. Junghans schuf ein völlig neues Marktsegment durch eine Entwicklung, die bereits 1970 geplant und danach sukzessive realisiert wurde. Radiowellen versorgen die neuartige Funkuhr mit hochpräzisen Zeitsignalen. Heute ist Junghans in Schramberg gemeinsam mit dem Thüringer Tochterunternehmen Eurochron der Anbieter von funkgesteuerten Armbanduhren mit der größten Produktbandbreite. Und dabei hatte Junghans gerade mal vor 15 Jahren die erste funkgesteuerte Tischuhr präsentiert. Der Erfolg motivierte zum
weitermachen und Weiterforschen. 1990 profitierte die Uhr am Handgelenk erstmals von den zeittransportierenden Langwellen. Von da an ging es Schlag
auf Schlag. Auf die anfänglich digitale Indikation folgten schon 1991 analoge Zeitanzeigen, die 1-millionste Funkuhr verlässt die Manufaktur. Solarzellen sorgten ab 1993 für unbegrenzten Energienachschub. Damit trat ein Umwelt- und Komfortaspekt in den Vordergrund, der Batterien als Stromquelle überflüssig werden ließ. Die fast schon traditionelle Junghans-Solarkompetenz zeigte sich
noch einmal 1998, als durch bedruckte Solarzifferblätter die Bandbreite der möglichen Designs deutlich vergrößert wurde. 1994 wanderte die Antenne nach innen. Ab 1995 die Ceramic-Ära: ein massives exklusives High-Tech Material mit überragenden Trageeigenschaften und einer kratzfesten Oberfläche. Hinzu kamen im Jahr 1999 Carbon-Uhren und 2000, als die Techniker das Phänomen des wellenablenkenden Faraday’schen Käfigs überwunden hatten, die Funkuhr aus Edelstahl. Damit wurde zugleich die Grundlage geschaffen, neue Marktsegmente zu erschließen und die Marktanteile für Funk beachtlich zu steigern. Die Vision von Junghans „Funk = Quarz“ nimmt konkrete Formen an. Die Überwindung physikalischer Gesetze zu Beginn des neuen Millenniums hat für das Traditionsunternehmen Symbolcharakter: Eine, Mitte der 90er Jahre eingeleitete Restrukturierungsphase wird erfolgreich abgeschlossen. Die Weichenstellung, vor allem durch eine neue Funkwerkegeneration, trägt erste Früchte und bringt Junghans wieder auf die Spitzenposition des Marktführers bei Armbanduhren in Deutschland.

Schließlich lebt aber auch die mechanische Vergangenheit bei Junghans munter weiter, und zwar in Form von Repliken des legendären Bundeswehr-Chronographen, der Handaufzugs-Modelle mit den Zifferblättern des unvergessenen Designers Max Bill oder der herrlich nostalgisch anmutenden „Junghans-Meister“. Und ganz aktuell in der Replique des mechanischen Chronographen von 1951.

Megatrend für morgen sind die multifunktionalen Arm-banduhren: Durch die Ausstattung mit individuell codierten und programmierbaren Chips können sie neben ihrer angestammten Aufgabe noch automatisch bezahlen oder Schranken und Türen öffnen. Wie richtig Junghans mit der neuen Technologie liegt, offenbart der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte: 1999 orderte die Hong Kong U-Bahngesellschaft 200.000 Systemuhren, mit denen sich die Fahrgäste auf einfachste Weise Zugang verschaffen können.

10 Prozent der heute insgesamt 280 Junghans Mitarbeiter sind in der Abteilung Forschung und Entwicklung beschäftigt. Dort tun sie nichts anderes, als sich mit der nahen und fernen Zukunft des traditionsreichen Schwarzwälder Unternehmens zu beschäftigen. Der neue Eigentümer, die Egana Goldpfeil Holding, hat Junghans auch bereits entsprechende Aufgaben zugedacht: Infolge der langjährigen Erfahrung und Kompetenz soll Schramberg sich nun als ein „Kompetenz- und Entwicklungszentrum für High-Tech-Uhrenprodukte etablieren“, so Hans-Jörg Seeberger, Chairman und Chief Executive, als eine Art Technologiezentrum des Globalplayers. In den altehrwürdigen Räumlichkeiten „In der Geißhalde“ soll die Uhrengeschichte des 21. Jahrhunderts geschrieben werden!




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