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16.06.2002 / 09.52 Uhr

Zenith El Primero - Der Chronograph der Königsklasse!


An hochwertigen mechanischen Armbanduhren herrscht kein Mangel. Meist ist der Kauf nur noch eine Imagefrage, denn viele Schweizer Hersteller verwenden die gleichen Großserienuhrwerke. Zenith ist kein Uhrenhersteller, sondern eine Manufaktur, die eigene Werke entwickelt und produziert, vor allem Chronographen. Das macht die 137 Jahre alte Firma in ihrer Klasse einzigartig.

Was ist eigentlich ein Chronograph? Diese elementare Frage stellt sich irgendwann einmal jedem ernsthaften Uhrenliebhaber, der auf dem Weg zum Kenner ist. Kaum ist sie beantwortet, lauert die nächste Falle im Dialog mit Gleichgesinnten: Was ist eigentlich ein Chronometer? Endgültig Verwirrung stiftet die Synthese aus beiden Fragen: Kann ein Chronograph auch ein Chronometer sein?

Die Antwort lautet Ja und schon sind wir mittendrin im Kern der Uhrenmarke Zenith, die zu den ältesten und renommiertesten der Schweiz gehört und sich mit Fug und Recht Manufaktur nennen darf, weil sie Werke nicht nur einkauft und in Gehäuse einschalt wie das Gros der Konkurrenten, sondern sie selbst fertigt. Vielleicht ist sie nicht so bekannt wie andere Luxusmarken und kann auch nicht mit deren Image und Prestige aufwarten. Dafür bietet sie etwas, das heutzutage viel seltener geworden ist als der schöne Schein: echte Inhalte und eine authentische Geschichte. Zenith hat auch in der Quarzära immer mechanische Uhren gebaut. Der Chronograph nahm unter den Zenith-Uhren immer eine Sonderstellung ein.

Zenith war die erste Manufaktur, die 1969 einen Chronographen mit automatischem Aufzug entwickelte. Man nannte ihn ebenso treffend wie klangvoll „El Primero“, was spanisch ist und auf Deutsch „Der Erste“ heißt. Damit hatte man die Mitbewerber Breitling und Heuer um Haaresbreite geschlagen, kam doch fast zur gleichen Zeit deren automatisches Chronographen Werk auf den Markt. Doch beide Uhrwerke sahen sich mit einer neuen Entwicklung konfrontiert: Quarztechnologie. Bald schon wurden immer weniger mechanische Chronographen verkauft, digitale Uhren leisteten die gewünschten Funktionen doch viel billiger. 1975 traf die Geschäftleitung die Entscheidung, die Produktion des El Primeros einzustellen. Doch es kam noch schlimmer: Der damalige Inhaber, eine amerikanische Firmengruppe, gab die Devise aus, alles zu vernichten, was mit Mechanik zu tun hatte: Werke, Maschinen, Konstruktionspläne.... . Dem Mut des engagierten Uhrmachers Charly Vermot ist es zu verdanken, daß dieser Befehl nicht in die Realität umgesetzt wurde. Unter seiner Verantwortung versteckten einige mechanikverliebte Kollegen Rohwerke und Werkzeuge in den weitläufigen Lagerräumen. Glücklicherweise wurde dieses „geheime Lager“ von den uhrenunkundigen Chefs nie entdeckt! Diese amerikanische Geschichte dauerte jedoch nicht lange, im Jahr 1978 gelangte Zenith wieder in den Besitz einer Schweizer Familie. Als dann im Jahr 1981 die Uhrenmarke Ebel, die als eine der ersten die Rückbesinnung zur Mechanik verspürte, bei Zenith um Lieferung von El Primero Werken bat, lüftete Charly Vermot sein Geheimnis. Von nun an lies der Erfolg des El Primeros nicht mehr aufhalten.

El Primero verhalf Ebel zu großen Erfolgen. Es wurden so viele Ebel Chronographen verkauft, daß bei Zenith im Jahr 1986 die El Primero Produktion wieder aufgenommen wurde. Ab 1988 lieferte die Manufaktur bis ins Jahr 2001 El Primero Werke an Rolex und verhalf damit dem legendären Daytona Chronographen zu neuem Ruhm. Doch auch die Entwicklung der eigenen Zenith Chronographen Kollektion wurde vorangetrieben.

Heute gibt es in der Kollektion von Zenith besonders erlesene El Primeros, die sich Chronometer nennen dürfen. Sie wurden nämlich vom offiziellen Schweizer Chronometer Institut C.O.S.C. in Biel zwei Wochen lang unter ständig wechselnden Lage- und Temperaturbedingungen geprüft. Das Ergebnis heißt dann ChronoMaster.

Der Chronograph-Chronometer ChronoMaster ist also eine besonders ganggenaue Armbanduhr mit automatischem Aufzug und eingebauter Stoppfunktion, mithin eine kostbare Rarität.

Ein Chronograph ist demnach im Unterschied zum Chronometer, der immer nur eine besonders genau gehende Uhr gleich welcher Art bezeichnet, eine Armbanduhr mit Stoppfunktion. Weiterhin erkennt man den Chronographen an den zusätzlichen kleinen Zifferblättern, die der Uhr ins Gesicht geschrieben stehen und an den Drückern oben und unten neben der Krone. Ein Chronograph erlaubt die ganz normale Zeitmessung von Stunde, Minute und Sekunde und bietet darüber hinaus den Zusatznutzen, kurze oder längere Zeitvorgänge von bis zu zwölf Stunden bis auf die Sekunde genau festzuhalten. Diese Einrichtung ist bei sportlichen Wettbewerben ebenso sinnvoll wie beim Zubereiten von Mahlzeiten oder bei der Erfassung von Arbeitsvorgängen.

Chronographen wurden in Taschenuhr-Form um etwa 1890 populär, später, in den dreißiger und vierziger Jahren, wurde die Technik miniaturisiert und auf Armbanduhren übertragen. Alle Chronographen besaßen zunächst Handaufzugwerke. Die Federkraft, welche die Aufzugsfeder auf das Schwingsystem der Uhr überträgt, musste durch Aufziehen von Hand zugeführt werden. Als in den fünfziger Jahren die Automatikuhr begann, ihren Siegeszug anzutreten, sollte auch der Chronograph langfristig von dieser Errungenschaft profitieren.

Der automatische Aufzug ist beinahe ein Perpetuum Mobile. Um den Energiespeicher der mechanischen Uhr, die Zugfeder zu spannen wird die natürliche Bewegung des Handgelenks genutzt. Diese versetzt ein Aufzugsgewicht aus Schwermetall, den so genannten Rotor, in eine kreisförmige Bewegung. Der Schwerkraft zu Folge hat dieser Rotor immer wieder das Bestreben in seine Ausgangslage zurückzukehren. Die Feder wird also erneut gespannt. Ein Wechselgetriebe sorgt für den Rotoraufzug in beiden Richtungen und gibt die Kraft an ein münzförmiges Federhaus weiter in das die Zugfeder eingebettet ist. Über eine Außenverzahnung am Federhaus wird die Zugfeder innen gespannt. Damit sie beim Schlagzeuger oder Ruderer nicht überdehnt wird oder gar bricht, besitzt das Wechselgetriebe eine Rutschkupplung, die es leer durchlaufen lässt, wenn sich genug Federspannung aufgebaut hat.

Der El Primero läuft bei voller Federspannung in Ruhe über 50 Stunden weiter. Der automatische Aufzug bedeutet in erster Linie eine Bedienungserleichterung, weil das tägliche Aufziehen entfällt und die Uhr, wenn sie getragen wird, nicht plötzlich stehen bleiben kann. Daneben bietet sie eine bessere Voraussetzung für größtmögliche Ganggenauigkeit. Anders als bei der Handaufzuguhr kennt die Zugfeder nicht die beiden Extreme Vollaufzug bis zum Anschlag und Leerlauf bis zum Stillstand. Sie bleibt gleichmäßig gespannt und kann die Kraft gleichmäßig an das Schwingsystem abgeben.

Das Schwingsystem ist das Herz der Uhr, hier entsteht der Puls der Zeit. Die Keimzelle für den Pulsschlag der Uhr ist die Unruh, ein kleines Rädchen, das max. fünf Millimeter im Durchmesser misst, von zwei oder drei Schenkeln oder Speichen gehalten und von der Spiralfeder angetrieben wird. Diese wiederum bezieht ihre Energie aus der Zugfeder. Dazwischen ist die sogenannte Hemmung geschaltet, die Hemmung versorgt über Hemmungsrad und Anker einerseits die Spiralfeder mit Kraft, verhindert aber gleichzeitig, dass die Uhr rasant binnen Sekunden abläuft wie ein Kinderspielzeug. Hemmungsrad und Anker erzeugen bei ihrem Eingriff das typische Ticktack-Geräusch der Uhr.

Die Unruh schwingt im Takt der Zeit hin und her, je eine halbe Umdrehung nach links und dann nach rechts mit geradezu ewigem Atem, tagelang, wochenlang, jahrelang, wenn der Träger seine Automatikuhr nie länger als 48 Stunden ablegt. Ein Dauerläufer ohne gleichen mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Früher waren es nur 18.000, dann erkannte man, dass die Höhe der Schwingungszahl Einfluss auf die Ganggenauigkeit der Uhr hat. Heute sind 28.800 Halbschwingungen, das entspricht 4 Hertz, Standard. Zenith begnügt sich beim El Primero damit jedoch nicht. Es gelang den Konstrukteuren, die Schlagzahl auf 36.000 Halbschwingungen pro Stunde anzuheben. Mit dem Ergebnis höchster Präzision aber vor allem um die Kurzzeitmessung des Chronographen so exakt zu gestalten wie vorher in der Mechanik nie gekannt.

Der Stoppzeiger des Chronographen ist der lange dünne Zeiger, der bei ausgeschalteter Stoppuhr auf 12-Uhr verharrt und sich erst beim Betätigen des Drückers in Bewegung setzt. Nach einer Umrundung des Zifferblatts tritt der Minutenzähler in Aktion, der bewohnt das kleine Zifferblatt im Kreis um drei Uhr. Bei genauem Hinsehen erkennt der Betrachter zwischen den Minutenstrichen im Zifferblattkreis vier feine Stricheinteilungen, die bei der hohen Frequenz jeweils für eine Zehntel Sekunde stehen. Der El Primero stoppt also auf die Zehntel Sekunde genau, das kann kein anderer mechanischer Chronograph und das ist letztlich wichtiger als der Präzisionsgewinn bei der Ganggenauigkeit.

Noch ein Superlativ des El Primero versteckt sich nüchtern in seinem Datenblatt. Sein Werk besteht aus 280 Bauteilen, von denen sogar 225 einmalig sind. Dieser Teileaufwand liegt ungefähr um ein Drittel über dem vergleichbarer Automatikchronographen und ist im hohen Bauaufwand begründet. Der El Primero ist unbesiegter Klassenprimus, es gibt keinen Automatikchronographen mit beidseitig aufziehendem Zentralrotor und aufwendiger Schaltrad-Steuerung, der ganz nebenbei auch nur 6,5 mm flach ist. Die Schaltradsteuerung stammt aus der traditionellen Uhrmacherkunst. Ein sternförmiges Zahnrad mit tiefen Flanken wandert bei jeder Betätigung des Drückers um einen Zahn weiter und löst dabei ein kompliziertes Hebelwerk aus. Diese Mechanik arbeitet nahezu verzögerungs- und verschleißfrei. Apropos Verschleiß, nicht weniger als 31 synthetische Rubine lassen Räder und Triebe nahezu verschleißfrei laufen, regelmäßige Wartung vorausgesetzt.
Primus inter Pares beim El Primero ist die Variante mit Vollkalendarium. Kleine Datumsfenster zeigen Wochentag und Monat an, auch über die jeweilige Mondphase informiert das Zifferblatt der komplizierten Uhr, die nun sogar 354 Bauteile benötigt.

Uhren Hieber ist heute stolz darauf, seinen Kunden diese Meisterwerke mechanischer Uhrmacherkunst präsentieren zu können!



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