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Junghans Junghans - es ist meine Zeit!

Tradition, Innovation und Kontinuität sind die 3 Dinge, die Junghans Uhren einzigartig machen.

150 Jahre Junghans Uhren – eine deutsche Erfolgsgeschichte
Im Jahr 2011 feiert eine der wohl bekanntesten deutschen Uhrenmarken ihr 150-jähriges Jubiläum und somit auch eine einzigartige Erfolgsgeschichte, welche bereits im Jahre 1861 begann. Durch die industrielle Serienfertigung und durch die modernsten Porduktionstechniken setzte Junghans dadurch bereits Ende des 19. Jahrhunderts für neue Maßstäbe in der Uhrenindustrie. Der Firmensitz ist noch heute in Schramberg im Schwarzwald, wo damals alles begann und die Firma verbindet so die Historie mit der Moderne.

Das Jubiläumsjahr 2011:
Junghans feiert das 150-jährige Bestehen mit limitierten Sondermodellen und vielfältigen Jubiläumsaktivitäten. Diese greifen wichtige Stationen und Modelle der langen Geschichte von Junghans in Design und Funktion auf.
Die Eröffnung des Junghans Firmenmuseums wird einen wichtigen Teil der Jubiläumsaktivitäten sein. Dort wird die Möglichkeit geboten die Firmengeschichte nach zu erleben.
Junghans – Die deutsche Uhr
Seit nun mehr über 150 Jahren steht die Marke Junghans für ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Durch lange Tradition, Innovationen und Werte geprägt, weckt der Name Junghans seit jeher Assoziationen wie Qualität, Zuverlässigkeit, Präzision und Leidenschaft. In der langen Historie ist es dem Schramberger Traditionsunternehmen immer wieder gelungen, mit neuen und kontinuierlich weiterentwickelten Technologien die Geschichte der Uhrenindustrie zu prägen und trotzdem dabei seine Philosophie zu bewahren: Ideen welche zukunftsgerichtete sind mit dem Streben nach Präzision zu kombinieren. Moderne nationale und internationale Businessstrukturen erlauben es der Uhrenfabrik Junghans, „Made in Germany“ auch in Zukunft mit innovativen Produkten in Einklang zu bringen und die einzigartige Erfolgsgeschichte mit dem Stern fortzusetzen.

Olympiade in München 1972 - 40 Jahre Sportzeitmessung - Zeit für sportliche Höchstleistungen
Sternstunden für die Zeitmessung: 2012 feiert Junghans das 40. Jubiläumsjahr der Sportzeitmessung bei den Olympischen Spielen in München im Jahr 1972. Mit der neuen Modellreihe „1972“ lässt Junghans Uhren, die sportliche Erfolge der 1970er Jahre und den Stil dieser Zeit neu aufleben. Damals, als offizieller Zeitnehmer der Sommerspiele ist es Junghans gelungen, die Höchstleistungen im Spitzensport mit einer objektiven, nicht anfechtbaren Wertung zu untermauern und neue Maßstäbe in der Sportzeitmessung zu setzen. Mit der neuen Modellreihe „1972“ feiert Junghans nicht nur das 40. Jubiläumsjahr der Sportzeitmessung bei den Olympischen Spielen in München, sondern besinnt sich gleichzeitig auch an den unverwechselbaren Stil dieser Epoche. So basieren die Modelle der Linie „1972“ auf Junghans Entwürfen aus dieser Zeit. Die flächigen Gehäuseformen mit einem klaren Kantenspiel lehnen sich an das Design der 1970er Jahre an, zudem greift die Uhrenlinie, die für die damalige Zeit typischen blauen, roten und orangefarbenen Farbakzente auf. Angeführt wird die Linie durch die „1972 Mega Solar“, einer hochpräzisen Multifrequenz Funk Solaruhr. Alle Modelle der „1972“ Junghans Uhrenserie haben markante, quadratische Appliquen sowie eine Wasserdichte von 10 atm gemein. Besonders hervorgehoben und auffällig ist jeweils der Sekundenzeiger, der mit einer orangenen Spitze versehen ist. Neben dem genannten Modell umfasst die Kollektion jeweils drei Quarz Chronoscope sowie drei Solar Quarz Chronoscope. Die technische wie optische Vielfalt, welche die Modellreihe „1972“ bietet, macht die Linie zu einem perfekten Spiegel jener Zeit, in der Junghans vielen Disziplinen des Spitzensports eine neue Dimension geschenkt hat: höchste Präzision in der Messung der Zeit.

Im neuen Glanz erstrahlen „Alte Meister“
Die Meister Linie erscheint in zwei limitierten Modllen neu. Ein „Meister Chronoscope“ in einer limitierten Auflage von 1500 Stück, sowie ein „Meister Chronometer“ mit einer Auflage von nur 150 Stücken.

Funk-Multifrequenz trifft auf Solar
auch die Junghans-Kollektion greift im Jubiläumsjahr 2011 wichtige Meilensteine aus der Firmengeschichte auf und interpretiert diese neu. Die neue Serie „Force“ verbindet die 90er Jahre, mit den damals bekannten Funk-Solaruhren, so mit der neusten Technologie von heute. Die „Force“ kombiniert erstmals die eigene Multifrequenz-Technologie mit der umweltfreundlichen Solarenergie in einem flachen Hightech Keramikgehäuse.



Junghans Uhren made in Germany
Junghans - die wohl bekannteste deutsche Uhrenmarke, die bereits im Jahr 1861 in Schramberg (Schwarzwald) gegründet wurde, steht heute für mechanische Uhren der Serie "Junghans Meister", Funkuhren der Serie "Junghans Avantgarde" mit modernster Technik für präziseste Zeitmessung und Uhren der Serie "Anytime".

Viele Uhrenliebhaber verbinden Junghans vor allem mit hochwertigen Funkuhren im aussergewöhnlichem Design. Einzigartig ist beispielsweise der Junghans Avantgarde Woldtimer Funk Chronograph 056/4830.00. Das Design ähnlich einer mechanischen Uhr aus dem Ort Glashütte, doch im Inneren dominiert feinste Funktechnologie aus Schramberg.

JUNGHANS seit 150 Jahren im Dienste der Zeitmessung
In jenem Jahr 1861, als in dem für die weitere Firmengeschichte so bedeutsamen Nordamerika der blutige Bürgerkrieg begann, tat sich in Schramberg Erhard Junghans mit seinem Schwager Jakob Zeller-Tobler zusammen.
Gemeinsam gründeten sie die Firma „Junghans & Tobler“. Mit Hilfe moderner Fabrikationsmaschinen aus der Neuen Welt begann Junghans vor 150 Jahren mit der Herstellung von Uhrenteilen auf „amerikanische“, also kostengünstige Art: Die erste Eintragung der Firma ist datiert auf den 15.04.1861. Drei Jahre später stand es dann auch im Jahresbericht bereits zu lesen: „Die Besitzer des neuen Etablissements für Fabrikation von Bronzewaren, Uhrenkästen und Uhrenbestandteilen aller Art, die Gebrüder Junghans, haben es nun unternommen ...
Uhren nach amerikanischen Prinzip zu fabrizieren, also Gestelle, Räder und dergleichen statt zu gießen zu stanzen, wodurch an Material sowohl als an Arbeit bedeutende Ersparnisse gemacht und eine viel präzisere Arbeit erreicht wird.“

Die rationell hergestellten Erzeugnisse fanden ungewöhnlich großen Anklang – viel Gegenwert zu einem konkurrenzlosen Preis. Und Erhard Junghans höchstpersönlich präsentierte 1866 der königlichen Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart drei Zeitmesser: Eine „Marine-Uhr“, eine Uhr mit Kurzpendel und Federantrieb und einen „Regulatör“. Dabei handelte es sich um Muster einer Großserien-Uhrenproduktion amerikanischer Art mit Ganzmetallwerken. Unter der Leitung des Sohnes Arthur Junghans entwickelte sich der Familienbetrieb zu einem Unternehmen mit Weltgeltung. Entscheidenden Anteil daran hatte das 1875 vorgestellte „Werk Nr. 10“ für Wecker. Zwei Jahre später, 1877, führte Junghans seine erste Fabrikmarke ein, die einen Adler mit Fahne und den amerikanischen Leitspruch „E Pluribus Unum“ zeigte.

1888 präsentierte Junghans seine zweite Fabrikmarke, einen fünfstrahligen Stern, in dessen Zentrum ein „J“ prangte. 1890 erhielt der Stern acht Zacken: bis heute blieb dieses Signet als charakteristisches Markenzeichen erhalten. Drei Jahre später erreichte die Jahresproduktion erstmals eine Million Uhren. Ein Jahr später beschäftigte Junghans 2.000 Mitarbeiter. Damals erreichte die Produktion 1,5 Millionen Uhren und bis 1900 kamen nochmals 300.000 dazu. Die „Uhrenfabriken Gebrüder Junghans AG“ umfassten 1911 92 Gebäude, in denen 4120 Arbeiter und 255 „Beamte“ beschäftigt waren. Die Produktion stützte sich auf 4.560 Maschinen. Mit ihrer Hilfe entstanden täglich 14.000 Uhren.

Im Jahr der herannahenden Weltwirtschaftskrise 1928, nahm Junghans die Fertigung von Zeitmessern fürs Handgelenk auf. Die Vorarbeiten hatte die eigene, 1920 gegründete Entwicklungsabteilung geleistet. Anfangs tickten in den neuen Modellen zugekaufte Werke aus Ruhla. Unter dem neuen Firmennamen „Uhrenfabriken Gebrüder Junghans A.G.“ verwendete das Unternehmen ab 1930 eigene Kaliber für seine Damen- und Herrenarmbanduhren.
Bald nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, 1940, gab das Management die Einrichtung eines Forschungszentrum für Zeitmessung bekannt. Es bildete die Grundlage für die Entwicklung und Fertigung von Uhren auf einem wesentlich höheren technischen Niveau. Doch nach Kriegsende bis 1949 wurden nahezu alle wichtigen Ausstattungsgegenstände demontiert. Mit ungebrochenem Elan stellte Helmuth Junghans aber schon 1949 das erste Nachkriegskaliber mit der Bezeichnung J 88 vor. Dabei handelte es sich um das absolute Spitzenerzeugnis der Manufaktur, einen Chronographen mit 19 Steinen, Schaltrad und aufwändiger Breguetspirale. Dieses hochwertige Uhrwerk fand ab 1956 in den offiziellen Fliegerchronographen der Deutschen Bundeswehr Verwendung.

Ab 1951 machte der patentierte Armbandwecker „Minivox“ von sich reden. Zudem bekannte sich die Marke zu höchster Präzision fürs Handgelenk. Und zwar durch die Fertigung besonders genauer Armbanduhren, welche mit einem amtlichen Gangzeugnis der Uhrenprüfstelle des Landesgewerbeamtes Baden-Württemberg in den Handel gelangten. 1956 rangierte Junghans hinter Rolex und Omega auf Platz 3 in der Herstellung offiziell geprüfter Zeitmesser fürs Handgelenk. Präzision beherrschte das Denken und Handeln in den weitläufigen, auf extreme Fertigungstiefe ausgelegten Werkstätten. Das chronometrische Spitzenprodukt, das 1957 lancierte Kaliber J 83/1, besaß einen automatischen Aufzug und eine Datumsanzeige. 1961, als Junghans sein hundertjähriges Jubiläum feierte, konnte der Vorstand auf die stolze Bilanz von rund 1.000 laufenden Patenten verweisen. Allein in der Zeit von 1949 bis 1956, dem Jahr, als das Nürnberger Familienunternehmen Diehl die Aktienmehrheit an Junghans übernahm, hatte Junghans den größten Teil seiner Erfindungen bei den entsprechenden Behörden eingereicht. 1967 endete die Fertigung mechanischer Armband-Chronometer. Die neuen Top-Armbanduhren verfügten erstmals über ein elektronisches Uhrwerk, Kaliber J 600, mit transistorgesteuerter Unruh und Zentralsekunde. Ihr Name: Ato-Chron. Um die hohe Präzision unter Beweis zu stellen, waren sie auch als offiziell geprüfte Chronometer erhältlich.

Die Produktion klassisch tickender Uhrwerke währte noch bis 1976. Damit endete die Vergangenheit im Hause Junghans, weil König Quarz endgültig das Zepter übernahm. Diese Tatsache darf über eines freilich nicht hinwegtäuschen: Im Laufe von 46 Jahren entstanden in den Schramberger Ateliers weit mehr als 150 eigene Kaliber für Armbanduhren, was die Bemerkung rechtfertigt, dass Junghans auf diesem bedeutsamen Gebiet als eine der vielseitigsten Manufakturen überhaupt gelten kann. Seit 1972 gibt das Quarzkristall den Takt an und revolutioniert mit bis dahin unvorstellbarer Genauigkeit weltweit die Zeitmessung. Junghans leitet damit den Image-Wandel vom Wecker- und Großuhrenhersteller zum bedeutenden Unternehmen für technisch anspruchsvolle Armbanduhren ein. Wenn man die Dinge genau betrachtet, hat die Gegenwart im Hause Junghans bereits 1940 begonnen. Da nämlich führten die sensationellen Erkenntnisse der Kern- und Halbleiterphysik und die unübersehbare Entwicklung der quarzgesteuerten Zeitmessung zur Einrichtung eigener Labors für entsprechende Grundlagenforschungen.

1969 lancierte Junghans mit der Entwicklung der „Astro-Quarz“ die erste deutsche Quarz-Armbanduhr. Die Serienproduktion elektronischer Armbanduhren dieses Genres erfolgte allerdings erst ab 1973. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Junghans bereits große Meriten auf dem Gebiet der elektronischen Sportzeitmessung erworben. Bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 fungierte Junghans als offizieller Zeitnehmer. Die durchweg quarzgesteuerte Technologie war selbstverständlich in Schramberg entwickelt worden.

1985 geht die Uhrentechnologie im wahrsten Sinne des Wortes „on air“. Junghans schuf ein völlig neues Marktsegment durch eine Entwicklung, die bereits 1970 geplant und danach sukzessive realisiert wurde. Radiowellen versorgen die neuartige Funkuhr mit hochpräzisen Zeitsignalen. Und dabei hatte Junghans gerade mal vor 15 Jahren die erste funkgesteuerte Tischuhr präsentiert. Der Erfolg motivierte zum weitermachen und Weiterforschen. 1990 profitierte die Uhr am Handgelenk erstmals von den zeittransportierenden Langwellen. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Auf die anfänglich digitale Indikation folgten schon 1991 analoge Zeitanzeigen, die 1-millionste Funkuhr verlässt die Manufaktur. Solarzellen sorgten ab 1993 für unbegrenzten Energienachschub. Damit trat ein Umwelt- und Komfortaspekt in den Vordergrund, der Batterien als Stromquelle überflüssig werden ließ. Die fast schon traditionelle Junghans-Solarkompetenz zeigte sich noch einmal 1998, als durch bedruckte Solarzifferblätter die Bandbreite der möglichen Designs deutlich vergrößert wurde. 1994 wanderte die Antenne nach innen. Ab 1995 die Ceramic-Ära: ein massives exklusives High-Tech Material mit überragenden Trageeigenschaften und einer kratzfesten Oberfläche. Hinzu kamen im Jahr 1999 Carbon-Uhren und 2000, als die Techniker das Phänomen des wellenablenkenden Faraday’schen Käfigs überwunden hatten, die Funkuhr aus Edelstahl. Damit wurde zugleich die Grundlage geschaffen, neue Marktsegmente zu erschließen und die Marktanteile für Funk beachtlich zu steigern. Die Vision von Junghans „Funk = Quarz“ nimmt konkrete Formen an. Die Überwindung physikalischer Gesetze zu Beginn des neuen Millenniums hat für das Traditionsunternehmen Symbolcharakter: Eine, Mitte der 90er Jahre eingeleitete Restrukturierungsphase wird erfolgreich abgeschlossen. Die Weichenstellung, vor allem durch eine neue Funkwerkegeneration, trägt erste Früchte und bringt Junghans wieder auf die Spitzenposition des Marktführers bei Armbanduhren in Deutschland.

Schließlich lebt aber auch die mechanische Vergangenheit bei Junghans munter weiter, und zwar in Form von Repliken des legendären Bundeswehr-Chronographen, der Handaufzugs-Modelle mit den Zifferblättern des unvergessenen Designers Max Bill oder der herrlich nostalgisch anmutenden „Junghans-Meister“. Und ganz aktuell in der Replique des mechanischen Chronographen von 1951.

Megatrend für morgen sind die multifunktionalen Arm-banduhren: Durch die Ausstattung mit individuell codierten und programmierbaren Chips können sie neben ihrer angestammten Aufgabe noch automatisch bezahlen oder Schranken und Türen öffnen. Wie richtig Junghans mit der neuen Technologie liegt, offenbart der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte: 1999 orderte die Hong Kong U-Bahngesellschaft 200.000 Systemuhren, mit denen sich die Fahrgäste auf einfachste Weise Zugang verschaffen können.

10 Prozent der heute insgesamt 280 Junghans Mitarbeiter sind in der Abteilung Forschung und Entwicklung beschäftigt. Dort tun sie nichts anderes, als sich mit der nahen und fernen Zukunft des traditionsreichen Schwarzwälder Unternehmens zu beschäftigen.

Im Jahr 2009 wurde das Schramberger Unternehmen Junghans aus dem Egana Konzern herausgelöst und von der Schramberger Unternehmerfamilie Steim übernommen.

Junghans Uhren made in Germany - ein Schramberger Unternehmen, welches auch in Zukunft den Uhrenliebhabern viel Freude bereiten wird.


Erklärung verschiedener Fachbegriffe von Junghans (Quelle: Junghans Glossar)

Appliquen
Viele Begriffe in der Uhrentechnik kommen aus dem Französischen. Als Applique (vom franz. applique, vom lateinischen applicare, „anfügen“) bezeichnet man allgemein speziell bearbeitete und der Dekoration dienende Details, die flach auf das Zifferblatt „appliziert“, also aufgesetzt werden. Hauptsächlich werden die Markierungen für die Stunden, aber auch Logos als Appliquen ausgeführt.

Automatikwerk
Ein mechanisches Uhrwerk, das seine Energie aus einer Feder bezieht und automatisch mittels eines integrierten Rotors durch die Armbewegung des Uhrenträgers aufgezogen wird.

Autoscan
Der Autoscan ist eine patentierte Junghans Technologie, die es den Multifrequenz-Funkwerken von Junghans automatisiert ermöglicht, mit Hilfe des integrierten Empfangssystems den aktuellen Zeitzeichensender in der Reihenfolge DCF77,5, JJY40, JJY60 und WWVB zu ermitteln, und gegebenenfalls die Uhrzeit synchronisiert.

Chronograph / Chronoscope
Als „Chronograph“ bezeichnet man heute eine Uhr, die mit einer Zeitstoppfunktion ausgestattet ist. Ganz korrekt ist diese Bezeichnung inhaltlich jedoch nicht, da „Chronograph“ wörtlich „Zeitschreiber“ (griech. graphein = schreiben) bedeutet. Da die Zusatzfunktion der Uhr nicht der Zeitaufzeichnung, sondern der Zeitanzeige dient, ist die in Fachkreisen ebenfalls geläufige Bezeichnung „Chronoscope“ (griech. skopein = beobachten) die eigentlich korrekte.

Chronometer
Die Bezeichnung Chronometer, zusammengesetzt aus dem altgriechischen „chronos“ (=Zeit) sowie dem altgriechischem „metron“ (= Maß), steht für besonders präzise mechanische Uhren, wie sie früher zur Zeitbestimmung bei der Navigation auf Schiffen und Flugzeugen benötigt wurden. Eine Uhr darf nur dann als Chronometer bezeichnet werden, wenn sie von einer offiziellen Gangkontrollstelle (z.B. Observatoriums Contrôle officiel suisse des chronomètres (COSC)) überprüft wurde. Nach erfolgreicher Prüfung der Uhr während 15 Tagen und Nächten in fünf verschiedenen Lagen und bei drei verschiedenen Temperaturen, stellt die unabhängige Kontrollstelle das Chronometer-Zertifikat aus.

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